SCHWELLE PIELACHMÜNDUNG (P1)

LIFE LÖSUNG FORTSCHRITT

Blick zur Pielachmündung, Schwelle von der Donau eingestaut

Mündung der Pielach bei Niederwasser der Donau

flach geneigtes Raugerinne als Fischwanderhilfe

Die bestehende Sohlrampe wird im linksufrigen Bereich
(Bereich der Tiefenlinie) durch Umsetzen bzw. zusätzliche Blocksteine verlängert und damit verflacht.

Derzeit beträgt die Länge der Schwelle etwa 10 m.

Die Verlängerung soll um etwa 5-7m jeweils flußauf und flußab der Schwelle erfolgen.
Somit entsteht ein etwa 20 bis 25 m langer, flach geneigter Übergang, der kaskadenartig ausgestaltet wird
.

  • Planung abgeschlossen

  • Bauausführung Herbst 2001 fertiggestellt.

Die Schwelle besteht aus einem lockeren Blocksteinwurf, der sich über die gesamte Flussbreite der Pielach erstreckt. Direkt flussab der Schwelle schließt eine Bucht der Donau an, in der ausgedehnte Kiesbänke vorhanden sind. Flussauf der Schwelle befindet sich die Tiefenlinie des Pielachflusses in der linken Flusshälfte, in der rechten hat sich eine ausgedehnte Kiesbank bis über die Straßenbrücke flussauf gebildet.
Bei Niederwasser konzentriert sich der Pielachabfluss somit in der linken Flußhälfte.
Die Schwelle ist ein rein wasserbaulich begründetes Bauwerk zur Stabilisierung der Sohle.
Aus ökologischer Sicht stellt die Schwelle ein temporäres Hindernis für die Fischfauna dar.
Wenn Donau- und Pielachniederwasser zusammentreffen, entsteht eine deutliche Barriere, die nur eingeschränkt passierbar ist. Die meiste Zeit des Jahres ist die Schwelle allerdings aufgrund der Wasserführung beider Flüsse fischpassierbar.