MELKRAMPE (M1)

LIFE LÖSUNG FORTSCHRITT

Melkrampe bei Niederwasser der Donau

Melkrampe bei höherem Donauwasserstand

Fischwanderhilfe in Form eines Umgehungsbaches am linken Melkufer.

Daten des Baches:

  • Niederwasserführung 300 l/s, Mittelwasserführung 800 l/s

  • Länge: etwa 700 m

  • Gefälle: etwa 0,5%

Einen zusätzlichen Teil der geplanten Lösung bildet eine Umgestaltung der Rampe im Kronenbereich als Raugerinne.
Bei höheren Wasserständen der Donau ist damit eine kurze und direkte Möglichkeit für Fischwanderungen gegeben.

Die bestehende Rampe dient weiter zur Entlastung des Baches bei Hochwasser der Melk.

 

  • Planung abgeschlossen

  • wasserrechtliche Verhandlung für Neuplanung Rampenumbau erfolgt, schiffahrtsrechtliches Verfahren erst nach neuerlicher Projektänderung.

  • Ziel:
    Verhandlung Anfang 2002

Die Melkrampe wurde beim Bau des Donaukraftwerks Melk errichtet. Sie überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem ehemaligen Donauarm (heute "Melkarm") und der Unterwassereintiefung des Kraftwerks.
Die Melk mündet bei der Straßenbrücke Winden in den ehemaligen Donauarm, durchfließt ihn und mündet über die Melkrampe in die Donau.
Die Melkrampe (eine Blocksteinrampe mit Spundwand) stellt immer dann ein Hindernis für Fischwanderungen dar, wenn die Donau niedrige Wasserstände aufweist.
Bei höheren Wasserständen ragt die Rampe nur mehr wenig aus dem Wasser heraus (siehe Bild oben).
Mehrmals im Jahr (auch zur Hauptlaichzeit) wird die Rampe sogar vollständig durch die Donau überstaut. In diesen Zeiträumen ist die Fischwanderung von der Donau in die Melk auch jetzt schon  möglich.
Bei Niederwasser der Donau kann der Höhenunterschied des Wasserspiegels an der Melkrampe allerdings bis 4 Meter betragen.